Sawasdee Khrap,

vorweg, bevor ich überhaupt anfange zu erzählen, muss ich erwähnen, dass diese Tour vollkommen im Sinne der Aviatik stand und nicht zur reinen Erholung an Strand und Meer gedacht war. Speziell versuchten wir, unserem Hobby, dem Fliegen mit Airlinern, nachzugehen. Bitte behaltet dies im Hinterkopf, wenn ihr euch wieder einmal denkt, "die spinnen, die Spotter...". Ansonsten, viel Spaß beim Lesen des Bericht.

Es ist jetzt Dienstag Spätnachmittag. Man befindet sich gerade auf einer, ausnahmsweise, leeren Autobahn A9 und fährt richtung Norden, genauer gesagt, München Flughafen. Um 21:10 deutscher Zeit wird unsere Tour nach Asien beginnen. Vor dem Ganzen ging es aber erst zum Check In, um die gewünschten Sitzplätze 64A und C für unseren Jumbo-Flug abzuholen. Nach einem letzen bayerischen Essen im AirBräu ging es auch schon ans Gate um in unsere Thai 747-400 HS-TGR zu boarden, welche an einer Außenposition abgestellt war. Aber hauptsache der Swiss Avroliner mit seinen 40 Paxen bekommt eine Gateposition, ist schon recht... ;-) Mittels Bussen wurden dann die gut 300 Passagiere an den Jumbo gekarrt. Bei einer langsam am Horizont verschwindenen Sonne bestiegen wir unseren Flieger der uns die nächsten 10 Stunden nach Bangkok Don Muang bringen sollte.

Gleich an der ersten Türe wurde ich von einer freundlich lächelnden Thaiflugbegleiterin mit dem traditionellen Wai (der Verbeugung) begrüßt. Etwas hilflos versuchte ich, sie auf die gleiche Art und Weise zu begrüßen, mag wohl etwas unbeholfen ausgesehen haben. Wie auch immer gelangte ich nach 2 weiteren Wais endlich an meinen Sitzplatz 64A im letzten Kabinenabschnitt der 747. Sofort fiel mir der große Sitzabstand und die bequemen Sitze auf, somit stand einem angenehmen Longhaul richtung Osten nichts mehr im Wege. Pünktlich hoben wir dann auf der 26L mit den letzten Sonnenstrahlen des heutigen Tages ab. Thai servierte ein gutes und nicht zu knappes Abendessen, bevor dann die Window Shades geschlossen werden mussten, damit die Leute versuchen konnten, zumindest ein wenig zu schlafen. Meine Nacht dauerte jedoch nicht länger als 2 Stunden, da ich versuchen wollte, ein wenig den Sonnenaufgang einzufangen. So wurde kurz darauf die Nacht wieder zum Tage.
Der weitere Flug verlief sehr ruhig, der Jumbo schien gut in der Luft zu liegen und dank des wirklich ausgezeichneten Service von Thai Airways vergingen auch die verbleibenden 5, 6 Stunden wortwörtlich wie im Fluge. Ich versuchte noch ein wenig zu schlafen da es nach Ankunft in Bangkok gleich mit den ersten Inlandsflügen losgehen sollte, dazu aber gleich mehr. Inzwischen befanden wir uns nach ein paar Holdings bereits im Final Approach auf Bangkoks Runway 21L.
Wie bereits gerade erwähnt war für Bangkok nach Ankunft gleich der erste Inlandsflug geplant. Nachdem die Einreiseformualitäten geklärt waren, gaben wir unser Gepäck ab und begaben uns ins Büro der Siam General Aviation, mit deren Cessna Caravan wir, zu vergünstigtem Preis, noch am gleichen Tage nach Hua Hin fliegen sollten. Man freute sich zwar sehr, uns zu sehen, allerdings teilte man uns mit, dass die Caravan heute nur VIP-Flüge durchführt und wir deswegen auf unserem geplanten Flug nicht mit können, eine Umbuchung sei aber kein Problem. Soweit alles klar, somit haben wir den Flug auf Freitag Nachmittag verlegt. Nachdem wir ein paar Airlineschalter abgeklappert haben, entschieden wir uns, das nächste Taxi via Express Way in die Stadt zu nehmen, genauer gesagt an die New Phetchaburi Road zum UNIF Tower. Dort hatte ich einen Termin mit Eung Gung, einer Angestellten von Thai Sky Airways, welche mir gerne ein paar Tickets nach Seoul im Tausch einiger Baht anbieten möchte. Dazu kam es, indem Thai Sky Airways mit ihren 3 TriStar und 1 747Classic gegroundet war (aufgrund fehlendem AOC) und erst eine Woche vor unserer Abreise begann, den Flugbetrieb wieder aufzunehmen. So kam es, dass ich ein paar mal nach Thailand und Südkorea telefoniert habe, um beim Agent einen vernünftigen Preis für einen TriStar-Flug heraus zu handeln. Wie gesagt, nach einigen Bemühungen war es dann so weit und um 17 Uhr sollte ich die Tickets im Büro abholen. Nachdem unser Flug nach Hua Hin allerdings gecancellt war, befanden wir uns bereits um 15 Uhr im Büro von Thai Sky. Dort trafen wir eine Frau an, die so gut wie kein Englisch konnte. Nachdem ich ihr aber die E-Mailadresse gezeigt habe, an die ich meine Anfragen gesendet habe, nickte sie und brachte mir kurze Zeit später ihr Mobiltelefon, am Apparat Eung Gung die mir sagte, sie sei noch am Flughafen und komme in 2 Stunden ins Büro. Nachdem wir uns die TriStar Tickets auf keinen Fall durch die Lappen gehen lassen wollten, stimmten ich dem zu und wir verschwanden für die nächsten 1 1/2 Stunden in die Stadt von Bangkok.
Das Verkehrssystem in Bangkok ist für einen Europäer erstmal vollkommen durcheinander und zugleich sehr beeindruckend. Zweistöckige Highways und Bienenschwarmartige Mopedgruppen sind gang und gebe. Im Vergleich zu Bangkok sind die Straßen in Europa, selbst wenn sie durch zähfließendem Verkehr gefüllt sind, ziemlich leer.
Mehr oder minder autoritäre Polizisten versuchen mittels Handzeichen und Trillerpfeife den Verkehr zu regeln, mir sah das aber immer danach aus, als ob das Männchen in mitten der Kreuzung recht egal sei, aber funktioniert hat's trotzdem alles, irgendwie...
Nachdem man dann die ersten (und auch fast letzten) Eindrücke von Bangkok gesammelt hatte, ging es auch wieder zurück ins Unif Building, um unsere Tickets abzuholen. Eung Gung erwartete uns bereits und somit stand der Übergabe des wohl wichtigstem Dokuments unserer gesamten Reise nichts mehr im Wege. Gegen ca. 9000Baht pro Person erhielten wir unsere Tickets, welche uns die Berechtigung erteilten, an Flug 9I 288 nach Seoul Incheon und zurück teil zu nehmen. Wir bedankten uns recht herzlich für die freundliche und nahezu umstandslose Kommunikation und verließen das Unif Building wieder, um ein Taxi zum Flughafen zu nehmen. Das klingt hier leichter, als es ist. Zwar fährt alle 20 Sekunden ein Taxi vorbei, doch ist um 17:30 Uhr Ortszeit etwa Rush-Hour sodass wirklich jedes Taxi besetzt ist. Wir spielten auf einem höheren Schwierigkeitsgrad, indem neben uns zwei Hotelangestellte ebenso versuchten, verzweifelt ein Taxi zu ergattern. Wir gaben es dann relativ bald auf und entschlossen uns, einfach mal die nächste U-Bahnhaltestelle aufzusuchen. Diese nennt sich Phra Ram und wir beschlossen, die U-Bahn nach Bang Sue zu nehmen, der im Norden gelegenen Endstation, irgendwo da müsste der Airport sein. Trotz der Tatsache, dass Bangkok eine große Metropole mit 6,6 Millionen Einwohnern ist, ist das U-Bahnsystem sehr einfach und auch für einen Ausländer sehr schnell zu verstehen, gibt es doch nur eine Linie, die die ganze Stadt verbindet. Das System ist das Gleiche wie in Singapur und absolut unproblematisch, für einen Europäer was ganz Ungewohntes. An einem Automaten selektiert man die Station, zu der man fahren möchte, auf einer Digitalanzeige leuchtet der zu zahlennde Betrag auf (ist eigentlich nie mehr als 1 Euro), man füttert den Automaten mit den gewünschten Münzen und raus kommt eine Plastik-Chipkarte. Keine Angst, sollte man das passende Kleingeld nicht zur Hand haben, sind jeder Zeit auch noch etliche Schalter besetzt, an denen man Informationen erhalten und, selbstverständlich, auch mit Wechselgeld rechnen kann. Anschließend passiert man mittels Chipkarte die Schranken zum Bahnsteig und findet sich aufgrund der nur zwei existierenden Fahrtrichtungen und der ausreichenden Beschilderung sofort zurecht. So kam es, dass wir dann 15 Minuten später in Bang Sue angelangten. Zu unserer Freude war in Bang Sue direkt neben der U-Bahnstation ein Bahnhof, weshalb wir beschlossen, zu versuchen, mit dem Zug zum Airport zu gelangen, da wir nach unserer Ankunft ein Schienensystem neben dem Expressway entdecken konnten.
Nach einer kurzen Suchaktion fanden wir ein Häusschen, wo man uns Auskünfte zu Fahrten zum Flughafen geben konnte. Zu meiner Überraschung gibt es wirklich eine Zugverbindung zum Flughafen, Abfahrt in 30 Minuten. Nachdem wir unsere Tickets bezahlt haben, 3 Baht pro Person, umgerechnet rund 0,06 Euro, warteten wir auf unseren Zug. Während der Wartezeit ertönte Musik aus den Lautsprechern und eine Stimme sprach dazu. Ich bin dem Thai leider nicht mächtig, machte auf uns aber den Eindruck, als sei es eine Lobrede auf den König Bhumibol, da alle Leute währenddessen aufstanden. Wie auch immer, nach 30 Minuten kam pünktlich unser Zug und wir fuhren mit ihm durch die etwas ärmliche Vorstadt Bangkoks zum Flughafen. Eine Frau versuchte uns zu helfen, an der richtigen Haltestelle am Flughafen auszusteigen, dennoch waren wir eine Station zu früh draußen, weswegen wir noch einige Meter gehen mussten. Leider waren sich ein paar Insassen nicht einig, ob wir jetzt noch 2 oder 3 Stationen zu fahren haben, 3 wären richtig gewesen ;-)

Der Grund für unsere Reise zurück zum Airport war einerseits unser Gepäck, dass sich immer noch bei der Gepäckaufbewahrung befand, andererseits ein weiterer Besuch im Büro der Siam General Aviation. Als wir im Unif Tower unsere Tickets für den Thai Sky Flug am Freitag erhielten, stellten wir fest, dass wir eine Stunde später aus Seoul kommen sollten, als ursprünglich geplant. Somit können wir den Flug am Nachmittag nach Hua Hin mit der Cessna Caravan nicht wahrnehmen. Dort angelangt, es war bereits 22 Uhr, war das Airport Büro bereits duster und zu, allerdings war noch jemand drin, der sich am PC beschäftigte. Kurz geklopft und geklärt, den Flug am Freitag auf Abend zu verlegen. So weit, so gut. Das Gepäck abgeholt und dann auf etwas umständliche Art und Weise den Shuttle Bus zum Hotel genommen, welchen wir die nächsten Tage noch ganz genau kennen lernen sollten. Gegen 23 Uhr waren wir dann endlich im Hotel, bezogen das Zimmer und verschwanden noch einmal kurz nach unten für ein kleines Abendessen bzw. Nachtsnack, war es doch in Deutschland bereits 3 Uhr in der Nacht.

Nach nur 4 Stunden endete meine erste Nacht in Bangkok. Der erste Flug von Bangkok aus stand an. Hierzu buchten wir bei Air Asia und Tiger Airways einen Low Cost Trip nach Singapur. Die Auffenthaltszeit sollte lang genug sein, um sich einen kleinen Überblick über die Stadt zu verschaffen. Beim Boarding für unseren 2-stündigen Air Asia Flug nach Singapur viel uns das zeitgleiche Boarding der Bangkok Air nach Phnom Penh, Kambodscha auf, welcher für uns zu einem späteren Zeitpunkt der Reise noch von Bedeutung sein wird. Mit einem Bus wurden wir zu unserer 737, der HS-AEF gebracht, und konnten ziemlich schnell mit dem Engine Start Up beginnen.

 Nach dem Take Off auf der 21R hat man immer einen sehr guten Ausblick auf das Cargo Terminal bzw. hier im Bild die Remotepositionen. Hier werden ein paar Thai A340-500 und 777 abgefertigt, die meisten Flieger hier sind allerdings bis auf Weiteres abgestellt. Dazu gehören ein paar Orient Thai B747-100/200/300 die teilweise nur mit 2 Triebwerken rumstehen und das Engine Cowling um das Main Gear gelegt, eine alte Phuket Air 747-200 und eine nicht flugfähige Thai Sky B747-200. Im Großen und Ganzen also nur Schrott, traurig zu sehen, diese schönen Classic Airliner, wie sie jetzt hier vergammeln. One-Two-Gwo/Orient Thai hat ihren Flugplan ziemlich verkleinert. Die Jumbos fliegen nur noch täglich nach Hong Kong (Night Stop) und Seoul.
 Nach ca. 2 Stunden Flugzeit landeten wir dann auf dem Singapore Changi International Airport. Nachdem die Einreiseformualitäten wieder geklärt waren, und mein Reisepass um einen Stempel reicher war, fuhren wir mit der, von mir bereits hoch gelobten, U-Bahn via Tanah Merah Interstation zur City Hall, von wo aus wir unsere kleine Tour durch Singapur starten werden. Singapur ist eine sehr beeindruckende Stadt, nicht zuletzt wegen der tollen Skyline. Allerdings ist von einem asiatischen Flair hier mehr oder weniger nichts mehr vorhanden und die ganze Stadt wirkt an sich sehr steril.
 Nachdem wir ein bisschen an den Hochhäusern entlang gegangen sind und dann allmählich einen Ort zum Frühstücken entdeckt haben, ging es weiter richtung "China Town". Bevor man allerdings in China Town verschwindet, ist ein Besuch am Hindu Tempel, an dem quasi jeder Tourist einmal vorbeikommt, unumgänglich. Den Großteil der singapurianischen Bevölkerung, es leben hier ca. 4,6 Millionen Menschen, machen Inder und Chinesen aus. Die Amtssprache ist zwar Englisch, die Beschilderung erfolgt aber meist in 2 oder gar 3 Sprachen (Englisch, Chinesisch und Indisch).
 
 Anschließend ein bisschen durch China Town geschlendert, ging es kurz darauf auch wieder in die U-Bahn runter, nach Orchard, wo die größte Einkaufsstraße Singapurs ist. Hier mal ein Bild von einer Subway Station in Singapur. Das hat mich alles ziemlich fasziniert, da es kein Vergleich zu den U-Bahnsystemen ist, die wir aus Europa kennen. Es ist alles 100% sauber, es steht an jeder Haltestelle Aufsichtspersonal, das dafür sorgt, dass alles mit Recht und Ordnung zugeht, beim Betreten der Station wird man durch Schilder aufmerksam gemacht, ein soziales Verhalten an den Tag zu legen "Please offer this seat to someone who could need it more than you", und natürlich die Verbotssschilder, die einen ins Bewusstsein rufen, Getränke und Essen doch lieber nicht in die U-Bahn mit zu nehmen (könnte ansonsten ein teurer Snack werden...).
 
 Nachdem wir allerdings nicht zum Shopping den langen Weg nach Singapur angetreten haben, suchten wir nach einem Bus, der uns zum botanischen Garten führen sollte, genauer gesagt zum National Orchid Garden. Der Garten ist wahnsinnig groß angelegt und allein hierzu benötigt man eigentlich schon mind. 1 Tag um alles in Ruhe gesehen zu haben. So viel Zeit blieb uns leider nicht und auch die Hitze (bei 36°C und einer Luftfeuchtigkeit von satten 96%) unterstützte uns auch nicht dabei, größere Wanderungen durch den Park zu unternehmen. So beließ ich es dabei, einmal kurz durch den National Orchid Garden durchgelaufen zu sein.
 
 Ein verzweiflter Versuch in der Makro/Pflanzenfotografie, aber ich glaub, ich bleib lieber bei den Fliegern, das ist einfacher ;-)
Wie gesagt, allmählich hatten wir aufgrund der Temperaturen keine Lust mehr, weiter durch die Stadt zu laufen und auch rückte unser Rückflug nach Bangkok immer näher, sodass wir beschlossen, einen Bus zur City Hall zu nehmen, um dort noch kurz auf eines der Hochhäuser hoch zu fahren, um sich einen kleinen Überblick über Singapur verschaffen zu können. Anschließend fuhren wir mit der U-Bahn wieder zum Flughafen. Ich muss an dieser Stelle noch ein Bild von der Changi International Airport Station bringen, es ist einfach faszinierend wie großzügig dort alles gebaut ist und vor allem wie sauber es doch ist. Ich möchte nicht wissen, wie sich jemand fühlt, der in Singapur geboren ist und einen Großteil seines Lebens dort verbracht, der dann zum ersten Mal nach Deutschland/Europa kommt und dann den ganzen Dreck auf unseren Straßen und in unseren U-Bahnhöfen sieht.
Ein kostenloser Shuttle Bus fuhr uns nun noch zum richtigen Terminal, dem neuen Low Cost Terminal welches momentan noch speziell für Tiger Airways steht. Dort erhielten wir die Boardingcards, free seating, und gingen zu den "Gates" um dort noch ein paar vorbeirollende Flieger zu spotten. Unter all den Widebodies a la 777, 340 und 747 war es mal eine nette Abwechslung, eine 737 von China Airlines vorbeirollen zu sehen. Wer weiß ob ich die Kiste so schnell mal wieder sehen werde...
Kurz darauf begann auch schon das Boarding bei unserem Tiger Airways Flug und ich stieg in einen nagelneuen A320. Die Tatsache, dass der Flieger sehr neu ist bedeutet aber leider nicht gleich, dass man einen guten Sitzabstand hat. Aber was solls, schließlich ist es kein langer Flug nach Bangkok zurück.
Noch ein letzter Blick auf das Terminal von Singapur. Verstecken sich doch tatsächlich zwischen den 777 und 747 ein paar SilkAir A319 und A320.
Okay, über den Flug kann man nicht viel berichten. Der Flieger war ziemlich voll, was auf der kleinen Rennstrecke zwischen SIN und BKK aber auch normal ist, der Flug verlief ruhig und den Service konnte man sich "erkaufen". Sprich gegen ein paar Dollar konnte man Sandwiches u.ä. kaufen. Über dem Golf von Thailand ging dann langsam die Sonne unter und auch wir begannen wieder unseren Sinkflug auf Bangkok, wo gerade ein ziemliches Gewitter herrschte.
Es war jetzt 20 Uhr am Donnerstag Abend. Wir standen in der Ankunftshalle des internationalen Terminals und warteten auf unseren Shuttlebus zum Flughafen, der in versprochenen 20 Minuten hätte kommen sollen. Er kam auch, irgendwann... Im Hotel angekommen klärten wir an der Rezeption, dass wir heute um 23 Uhr noch einen Bus zum Airport brauchen, schließlich ist unser Tag noch längst nicht vorbei. Kurz auf die Zimmer gegangen, nach dieser anstrengenden Tour eine erfrischende Dusche genommen und zum Abendessen gegen 22:30 Uhr wieder runter ins Hotel Restaurant. Dort gab es den üblichen Reis mit Hühnchen. Voller Vorfreude fuhren wir dann mit dem Shuttlebus wieder zum International Terminal. Was stand jetzt an ? Die Tickets für unseren TriStar Flug, die wir am Tag unserer Ankunft, am Mittwoch, abgeholt haben, galten für den heutigen Flug. Um 01:30 wird unser TriStar mit Flugnummer 9I 288 nach Seoul starten. Hierzu standen wir ziemlich pünktlich am Check In der Thai Sky Airlines um 23:30 Uhr. Ein bisschen beruhigt war ich, als ich feststellte, dass Thai Sky Airlines tatsächlich einen eigenen Schalter hat, schließlich habe ich immer noch nicht damit gerechnet, dass der Flug wirklich klappen wird. Nach Check In mussten wir uns einen Aufkleber ans Hemd kleben, welcher uns eindeutig als Thai Sky Passagiere identifiziert, als Passagiere, die wohlmöglich in wenigen Minuten mit einer Lockheed L1011 TriStar-1 fliegen werden. Nachdem wir wieder einmal 500Baht Airport Tax für die Ausreise bezahlt haben, ging es in die Wartehalle für unseren Flug. Kurze Zeit später stand ich auch schon im Bus der uns über das Vorfeld transportierte. Und tatsächlich erkannte ich bereits von Weitem, dass an einem der 3 L1011 ein Gepäckbandt, eine Treppe steht und reges Treiben um den Flieger herrschte, es war die HS-AXE.
Es war soweit, gegen 1 Uhr in der Nacht war ich "unserem" TriStar. Das, womit ich am wenigsten gerechnet hatte, hat geklappt. - Naja, fast. Noch waren wir nicht in der Luft, die 3 Triebwerke der immerhin schon 32 Jahre alten Maschine die vorher Schwerstarbeit bei Delta leisten musste, liefen auch noch nicht. Die Kabine wirkt, wegen der fehlenden Gepäckablagen in den Mittelreihen, unwahrscheinlich geräumig. Man roch allerdings schon ein wenig, dass das Flugzeug schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat...
Sehr pünktlich um 01:33 Uhr war es dann geschafft und unser TriStar erhob sich in die Lüfte. Ich freute mich, einen weiteren neuen Flugzeugtypen in meine Statistik aufnehmen zu können. Während des weiteren Fluges, welcher nicht ganz 5 Stunden dauert, versuchte ich ein wenig zu schlafen, was allerdings in anbetracht der Tatsache, dass ich gerade in einer L1011 sitze, nicht einfach war. Nach 2 Stunden etwa ging die Sonne wieder auf und wir bekamen Frühstück serviert (sofern man das so nennen kann). Das Essen, welches ich bei Thai Sky bekommen habe, war bisher das ekelhafteste, das ich je gesehen habe. Mir kam es so vor, als wäre es mind. genauso alt, wie unser Fluggerät. Ein bisschen tun mir da die Flugbegleiter leid, die sich wirklich sehr bemüht haben, freundlich zu sein und den Paxen einen angenehmen Flug zu verschaffen, aber das Essen war einfach grauenvoll. Was ich daran erkennen kann, ist ein Würstchen, oder so etwas in der Art, und ein Omlette, oder so etwas in der Art. Das gelbe oben in der Mitte ist übrigens ein "Orangen Pudding". An weiteren Aufklärungen über das Essen wäre ich interessiert !
Nicht lange danach befanden wir uns auch schon im Anflug auf den Seoul Incheon International Airport. Vorher musste aber noch die Immigration Card für Süd Korea ausgefüllt werden, was gar nicht so einfach ist, wie es klingt. Nachdem wir die einzigen Europäer, sonst nur Koreaner, auf dem Flug waren, gab es diese Cards natürlich nur auf koreanisch. Nachdem ich nach 15 Minuten das Ding ungefähr so ausgefüllt hatte, wie es stimmen sollte, kam die Flugbegleiterin wieder zu uns und meinte, wir Europäer brauchen die Karte nicht auszufüllen. Meine frisch ausgefüllte Karte war also schneller wieder weg, als ich schauen konnte. Mir kam das Ganze etwas merkwürdig vor, dass man da für Europäer eine Ausnahme macht, aber okay...
Nach einer Landung mit laut quietschenden Bremsen rollte der einzige TriStar auf diesem Flughafen zu seinem Gate. Nach der Landung wollte ich für ein kleines Foto von diesem schönen Airliner kurz ins Cockpit, was mir auch nicht verwehrt wurde. Die zwei amerikanischen Piloten empfingen mich sehr freundlich und wollten ein bisschen mit mir reden, was aber leider nicht möglich war, da ich gleich raus aus den Flieger musste, schließlich mussten wir für den Rückflug in 2 Stunden gleich zum Check In. Noch in der Tür vom Flieger wurde ich von Chris Kim empfangen, dem Agent aus Seoul für Thai Sky welcher bereits meine E-Mailanfrage in der Hand hielt. Dieser zeigte sich sehr interessiert an unserem Hobby. Ich hatte vorhin die Einreisekarte erwähnt, welche man mir wieder entzogen hatte... Man braucht sie doch, natürlich braucht man das Ganze. Also nochmal den ganzen Schmarrn ausgefüllt, aber zumindest gab es hier das Formular auf englisch. Nach Check In und kurzem Schlendern durch das neu wirkende Terminal ging es durch die Sicherheitskontrolle.
Das Terminal in Seoul wirkt sehr beeindruckend da auch hier eine sehr großzügige Bauweise zu sehen ist. Ein einziges Pier, an dem die Abflug-Gates sind, kam mir bereits größer vor, als unser recht neues Terminal 2 in München. Auf alle Fälle war es sehr sauber !

Am Gate empfing mich wieder Chris Kim mit welchem ich mich ein bisschen über Thai Sky Airlines und unserem Hobby unterhalten habe. Er erzählte mir, dass Thai Sky in vergangener Zeit ein paar Probleme wegen des fehlendem AOC hatte, allerdings seien dies nur Kleinigkeiten gewesen (altes Chartmaterial an Board, Piloten schieben "Überstunden" usw.). Auch verriet er mir, dass Thai Sky Airlines am Überlegen ist, ein paar A310/A300 ordern, welche dann die TriStar ersetzen würden. Wie auch immer, kurz darauf begann auch schon wieder das Boarding und ich schaute noch einmal kurz ins Cockpit da die Piloten um meine Bussines Card gebeten hatten. Raus aus dem Cockpit kam ich allerdings erst 5 Stunden später wieder. Der Co machte mir sofort den JumpSeat neben dem Captain frei, drückte mir ein Headset in die Hand und machte für mich die Safety Instructions. Nicht ganz realisierend was gerade geschieht verabschiedete ich mich noch von Chris Kim der zurück aufs Vorfeld kehrte, und uns beim Push Back zu schaute.

Die Clearance für einen Engine Start Up am Gate für Thai Sky 2 8 7 war schnell eingeholt und das erste Triebwerk wurde hochgefahren. Nachdem noch eine Korean 777 hinter uns vorbei zog, durften auch wir endlich vom Gate zurück geschoben werden und die restlichen Triebwerke wurden gestartet. Insgesamt befanden sich 3 + 1 Mann im Cockpit. Also 2 Piloten, 1 Flight Engineer und ich. Zur Startbahn folgtem wir einem Northwest A330 wo wir auch prompt unsere Take Off Clearance erhielten.

Kurz darauf polterten wir auch schon die Startbahn hinunter und begannen, zu "rotieren". Nach gut 2/3 der Startbahn waren wir in der Luft, hier erkennt man im Hintergrund noch ein Teil vom Terminal von Seoul.
Nachdem wir unsere Reiseflughöhe von 35.000 fts relativ zügig erreicht hatten, verließ Warren, der Flight Engineer, recht schnell das Cockpit. Auch Mark, der First Officer, verzog sich kurz darauf für eine kleine Pause nach hinten, sodass Captain Damien, welcher auch noch Type Ratings für DC-3, DC-8 und DC-9 hat, der einzige Pilot auf dem Flieger im Cockpit war, weshalb er auf dem nächsten Bild aus Sicherheitsgründen eine Sauerstoffmaske trägt.
Unsere Lockheed L1011 hat ein paar "Zusatzeinrichtungen" erhalten, wie z.B. ein mit einem simplen FMS gekoppeltes INS für das einfachere Abfliegen der Waypoints oder ein TCAS mit Wetterradar. Captain Damien erzählte mir, dass der TriStar vom Air Frame her sehr schön zu fliegen sei, die Maschine mit den Triebwerken aber leider nicht so viel Power hat.
Während des Fluges las man Zeitung, unterhielt sich ein wenig oder genoss die Aussicht, was aufgrund der hohen Wolken eine äußerst spannende Angelegenheit war... Ich versuchte währenddessen ein paar neue Perspektiven in diesem Cockpit zu finden, was eine nicht leichte Aufgabe war.
Nachdem der Herr Kapitän auch mal nach hinten verschwand, machte ich mal eine Aufnahme vom PIC-Panel. Hier ist schön das neue TCAS zu sehen, welches im Moment aber recht leer ist. Der Autopilot war währendessen damit beschäftigt, Höhe, Geschwindigkeit und Flugroute einzuhalten.
Hier habe ich mal versucht, das Flight Deck des TriStar ein wenig einzufangen, wofür ich leider die paar Bilder aneinanderkleben musste, da ich mit 18mm (x 1,6) nicht so gut für Fischaugenaufnahmen gerüstet bin, dennoch wollte ich euch einen Eindruck von dem an sich doch recht geräumigen Flight Deck verschaffen.
Mark kümmerte sich um die weitere Flugroute und ich sorgte dafür, die zweite Speicherkarte der Cam langsam voll zu bekommen. Weiterhin cruisten wir mit 290 Knoten IAS nach Thailand und vertrieben die Zeit mit Spot the Aircraft, wo wir versuchten, schnellst möglich die auf dem TCAS aufleuchtenden Flugzeuge zu finden, die sich in unserer Nähe befanden. War schon faszinierend wenn ein anderes Flugzeug nur wenige Fuß höher uns entgegenrauscht und dann am Cockpit vorbeizieht. Warren packte zwischendurch die Müdigkeit und er machte ein Nickerchen vor seiner recht groß wirkenden Panel-Einheit. Nach 4 Stunden war es dann aber doch geschafft und wir befanden uns bereits im Anflug über Thailand, Captain Damien nahm den Anflug recht früh in die eigene Hand.
Damien erspähte am Horizont eine Lufthansa 747 vor uns und wollte mir ein bisschen beweisen, dass der TriStar doch was drauf hat, sodass wir mit High Speed dem Jumbo hinterhergeheizt sind, ganz zum Missfallen der Lotsin, welche uns noch einmal darauf aufmerksam machte, eventuell etwas langsamer zu fliegen, da wir sonst die 747 "aufcatchen" würden. Dies wurde dann tatsächlich zum Problem, als wir im Final Approach waren, das Minimums ertönte und wir immer noch nicht unsere Landing Clearance hatten, da die LH 747 immer noch auf der Bahn war. "What we gonna do now?" kam es von Mark, dem F/O. "That's the question" antwortete Damien.
Ein kurzes Schweigen voller Ehrfurcht erfüllte das Flight Deck, aber kurz darauf kam die erlösende Clearance der Lotsin und wir führten unseren Anflug fort. Obwohl ein Go Around eine coole Sache gewesen wär, war ich ganz froh drum, dass sich der Flug nicht noch mehr in die Länge zog, schließlich war ich zu diesem Zeitpunkt bereits gut 34 Stunden auf den Beinen und ein Ende des Tages war nicht in Sicht. Eines hatte Captain Damien allerdings geschafft, er hat mir den bisher spannendsten Anflug meines Lebens beschert.

Das Fahrwerk des TriStar küsste sanft Bangkoks Landebahn 21L und wir waren nach weiteren 5 Stunden wieder auf dem Boden der Tatsachen zurück. Nachdem wir den Golfplatz durchrollt hatten, durften wir die 21R überqueeren und fanden in der hintersten Ecke des Airports unsere Parkposition wieder, wo vor ca. 12 Stunden das Ganze begonnen hatte und auch wieder sein Ende findet, neben der HS-AXA, dem anderen TriJet der Airline. Übrigens sind alle 3 Flieger regelmäßig in der Luft, auch der Cargo TriStar führt Flüge durch.

Es war bereits Freitag, 15 Uhr und wir stehen wieder im Terminal von Bangkok, leider dem International Terminal sodass wir einen langen Fußmarsch (so kam es mir zumindest vor) zum Domestic Terminal antreten mussten, stand doch schließlich noch unser Caravan Flug nach Hua Hin an. Doch auch heute wurden wir leider wieder enttäuscht. Aufgrund des heftigen Gewitters, das aufzog, fanden heute keine Flüge mehr statt. Sagte man uns zumindest, ich vermute eher, dass sie außer uns, die eh nur das Minimalste bezahlen, keine weiteren Paxe auf dem Flug gehabt hätten, immerhin haben wir uns dann auf den nächsten Tag umbuchen lassen, die Chancen auf einen Caravanflug wurden in meinen Augen aber immer kleiner. Man sagte uns aber, wenn wir möchten, könne man uns zur Caravan fahren, damit wir ein paar Fotos machen können, also ab aufs Vorfeld.

Um zum Siam General Aviation Terminal zu kommen, muss man einmal um den halben Airport auf die andere Seite rumfahren. Zuerst an den ganzen abgestellten Jumbos vorbei, an der Fracht vorbei, im Abflug der 21R durch, am Golfplatz entlang, durch die erste Kontrolle, durch die zweite Kontrolle, vorbei an den Royal Thai Air Force Maschinen, vorbei an den versifften Phuket Air YS-11 und 737-200 und zu guter Letzt noch an paar BizJets vorbei, steht man dann endlich neben der Caravan.

Unserem bekleitendem Fahrer im Siam Van, welcher auch Spotter ist, drückten wir eines von unseren Skyliner Aviation Magazines in die Hand und fragten ihn, ob es möglich wäre, uns noch kurz zu den Thai Sky TriStars zu fahren, die genau am anderen Ende des Airports abgestellt waren. Dies sei machbar und so fuhren wir den ganzen weg zurück und konnten zu guter letzt noch unseren TriStar und eine Lao Air ATR fotografieren, Glück gehabt.

Gegen 20 Uhr befanden wir uns dann wieder im Terminal und um 21 Uhr war ich endlich im Hotelzimmer, übrigens mit Aussicht auf Cargo und Remote Ramp, direkt im Abflug der 21R, und bin sofort eingeschlafen. Kein wunder nachdem ich die letzten 41 Stunden mehr oder weniger komplett ohne Schlaf verbracht habe.

Der nächste Tag, Samstag, sollte etwas ruhiger angehen, dachte ich mir. Gemütlich sind wir gegen 9 Uhr wieder mit dem Shuttle Bus zum Flughafen gefahren um pünktlich im Büro der Siam GA zu sein, um ein weiteres Mal zu versuchen, auf so einem Cessna Flug mitzukommen. Und, tatsächlich, es sollte funktionieren. Wir haben einen Siam Aufkleber erhalten und sollten in 20 Minuten wieder im Büro auftauchen, alles klar ! Nur, was macht man als Aviation-Freak, wenn man 20 Minuten am Flughafen Zeit hat ? Ich hatte vorhin den Bangkok Air Flug nach Phnom Penh erwähnt. Kambodscha war ein heimlicher Traum von uns beiden, allerdings hatten wir in unserer Reiseplanung keinen Flug mit einberechnet. Da wir allerdings keinen Flug mit einem Orient Thai Jumbo aufgrund des fehlendem China Visums machen konnten, schauten wir mal bei Bangkok Air vorbei. 10 Minuten später hielten wir 2 Tickets für einen Flug nach Phnom Penh und zurück für den nächsten Tag in der Hand, mit der Auskunft, es fliegen morgen 2 A320 auf dem Routing.

Zum Siam GA Büro zurückgekehrt, durch die Sicherheitskontrolle geführt und vom gleichen Bus wie gestern wieder abgeholt, man kennt sich inzwischen. Insgesamt waren wir 7 Passagiere auf dem Flug, 12 passen in die Caravan rein.

Natürlich sicherte ich mir gleich den Platz in der ersten Reihe um ein paar Einblicke in die Caravan Fliegerei zu haben. Nachdem die paar wenigen Paxe ihre Plätze gefunden hatten, wurde das Triebwerk gestartet und gleich war ich sehr überrascht über die ruhige und durchaus angenehme Geräuschkulisse in der Caravan. Als Single Engine Prop hätte ich erwartet, dass es um Einiges lauter und unruhiger ist. Vorbei an Royal Thai Air Force 737-200 und Bahrain 747SP gelangten wir an der 21R zum Start an, wo wir allerdings noch ein paar Inbounds abwarten mussten, bevor wir nach dem Air India A310 auflinieren konnten.
Die Caravan wurde gut beschleunigt und somit hatten wir einen kurzen Take Off Run. Im Abflug wollte ich mal versuchen, den Golfplatz vom Airport ein wenig einzufangen, hier schön im Vergleich, wie die 777 von SIA, von denen ungefähr alle 30 minuten mal welche landen, daran nach der Landung vorbeirollt.
Nachdem wir über Bangkok City hinwegflogen erreichten wir unsere Reiseflughöhe von 4000 Fuß, ziemlich genau in den Wolken. Nach aber nur knapp 30 Minuten begannen wir allerdings schon wieder den Anflug auf Hua Hin, gelegen im Süden von Thailand mit Küste zum Golf von Thailand. Nachdem wir erst ein wenig "overshooteten" kamen wir im Final dann aber doch recht gut rein.
Nach einer durchaus sanften Landung rollten wir noch an einer Thai Air Force Shorts Skyvan vorbei, bevor wir dann unsere endgültige Parkposition erreicht hatten. Die Zeit in Hua Hin schritt schnell voran, sodass wir nach nur knapp 30 Minuten wieder zu unserer Caravan gingen und den Rückflug antraten, dieses Mal auf 5.500Fuß, die Wolken nicht durchbrechend. Wieder tuckerten wir über den Golf von Thailand und gingen dann in den recht turbulenten Anflug über ein paar recht monotone Wohngebiete querab des Airports.
Zu meiner Überraschung kamen wir auch am neuen Suvarnabhumi Airport vorbei, der von außen zwar schon ziemlich komplett aussehen mag, aber innerlich angeblich noch sehr leer sein soll. Ich habe mit unserem Fahrer gesprochen, der uns am Vortag in BKK am Vorfeld rumfuhr, und dieser meinte, dass man erst mit nächstem Jahr zur Eröffnung rechnet, auch wenn der offizielle Termin der 12.06.2006, anlässlich des Jubiläums, war, aufgrund der noch fehlenden Inneneinrichtung des Flughafens. Erstlandungen auf diesem Flughafen gab es aber schon durch Thai 747 und A345 zwecks Positionstests usw.
Kurze Zeit darauf befanden wir uns auch schon wieder im Final Approach auf die 21L von Bangkok Don Muang. Glücklich, eine weitere Rarität erwischt zu haben, wurden wir wieder ins Terminal gefahren.
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